Wer im Landkreis Lüneburg jung ist, soll hier bleiben können und nicht wegziehen müssen, um ein Leben aufzubauen.
Wir kennen die Herausforderungen. Die Auszubildende, die keine Wohnung findet. Der Schüler, der morgens zur Schule pendelt und abends nicht mehr wegkommt, weil der letzte Bus längst weg ist.
Bei der Podiumsdiskussion an der BBS waren die wichigstens Themen Wohnen, Mobilität, moderne Schulen. Und genau da setze ich an.
Der angespannteste Teil des Wohnungsmarkts sind vor allem kleinen Wohnungen bis 30 Quadratmeter genau die, die Studierende und Azubis suchen. Deshalb nutzen wir das Förderprogramm „Junges Wohnen“ der NBank und prüfen ein gemeinsames Studierenden- und Auszubildendenwohnheim mit der Leuphana. Denn wer hier keine Wohnung findet, geht woanders hin und fehlt uns später als Fachkraft.
Ein Bus, der zweimal täglich fährt ist ein Problem für Menschen die nicht mit dem Auto fahren können. Deshalb bauen wir unsere ÖPNV-Gesellschaft MOIN aus, schaffen ein Azubi-Sozialticket und verbilligen das Deutschlandticket für Schülerinnen und Auszubildende nach dem Hamburger hvv-Modell.
Tablets ab Klasse 7 sind ein Anfang, aber digitale Bildung braucht mehr als Endgeräte. Deshalb schaffen wir eine zentrale IT-Betreuung, machen die Modernisierung der Schulgebäude zur Priorität und kämpfen für einen Bildungspakt für den ganzen Landkreis. Ein Tablet in einer Schule mit Sanierungsstau löst nichts.
Vielen dank für die Organisation !